Alte Dachsparren, Gerüstbohlen oder Parkett lassen sich zu Tischen, Paneelen und Regalen transformieren. Prüfe Tragfähigkeit, Nägel, Schädlingsspuren und Restfeuchte. Plane konstruktiv großzügig und respektiere die vorhandene Geschichte, statt sie wegzuschleifen. Unser Lieblingsbeispiel: Eine Werkbank aus Scheunenbohlen, an der täglich gekocht und erzählt wird. Teile deine Fundquellen, vom Abbruchhof bis zur Kleinanzeige, und welche Werkzeuge dir beim Aufarbeiten am meisten geholfen haben.
Stahl und Aluminium besitzen hohe Recyclingquoten; recyceltes Aluminium spart bis zu 95 Prozent Energie gegenüber Primärproduktion. Bevorzuge pulverbeschichtete Oberflächen mit niedrigen Emissionen und lösbare Verbindungen. Gehärtetes Glas ist schwierig zu schneiden, lässt sich aber als Regal, Spritzschutz oder Lichtleiter wiederverwenden. Frage nach Schrottanteil, Legierung und Lieferkette. So werden aus Resten langlebige Einbauten, die Materialkreisläufe schließen und räumliche Leichtigkeit schaffen.